Frankreichreise vom Motorradclub "The Wild Cats" zu Pfingsten 2008

Rahmenprogramm :

Freitag 9. Mai 2008

Morgens entspannte Anreise mit dem Autozug (wo unsere Bikes sicher festgezurrt sind) nach Paris. Kleine Stadtrundfahrt mit Besichtigung des Eiffelturms, Pfotenrundgang durch das Künstlerviertel Montmartre mit Besichtigung des legendären Moulin Rouge und der Kirche Sacre Coeur. Danach Weiterfahrt ins futuristische Viertel La Defense, wo man einen schönen Blick bis zum Triumphbogen hat.

Nachmittags steigen wir dann wieder auf unsere Motorräder und machen uns in Richtung des Loiretales auf. Unterwegs kurzer Halt in Versailles zur Gelegenheit eines Fotoshootings des berühmten Schlosses. Weiter geht es nach Orleans (ja da, wo die berühmte Jungfrau herkommt) und besichtigen die Kirche Sainte Croix. Dort wollen wir uns aber nicht lange aufhalten und fahren weiter an der Loire entlang zum wunderschönen Wasserschloß Sully sur Loire. Hier kommen wir in den Genuß einer mittelalterlichen Vorführung). Weiter geht es an der Loire zur Besichtigung der kuriosen Schiffsbrücke bei Briare, die vom Erbauer des Eiffelturms Gustav Eiffel konstruiert wurde. Hier ist dann auch Ende unserer ersten Tour, wir übernachten direkt auf der Loire auf kuschelig gemütlichen Hausbooten.

Pfingstsamstag 10. Mai 2008

Nach einem ausgiebigen Frühstück schwingen wir uns frisch gestärkt wieder auf unsere Motorräder und fahren weiter an der Loire entlang Richtung Atlantikküste. Unterwegs kurze Zwischenstopps zum Fotoshooting an den Schlössern Cour Cheverny und Chambord. In Amboise machen wir einen etwas längeren Halt und besichtigen das Herrenhaus Clos Lucé, in dem Leonardo Da Vinci seine letzten Jahre verbracht hat. Weiter geht es dann zu den Loire-Schlössern Chenonceau und Samur. Auf dem Weg nach Anger besichtigen wir die Höhlenwohnungen in La Rochemenier und den Dolmen (Hünengrab) von Bagneux. Weiter geht es nun an die Atlantikküste nach St. Nazaire (hier befinden wir uns bereits in der Bretagne) wo noch alte U-Boot Bunker aus dem 2. Weltkrieg zu finden sind. Wir besichtigen das U-Boot "Espadon" das als erstes unter dem Polareismeer getaucht ist. Wir schwingen uns wieder auf unsere Motorräder und fahren ein kurzes Stück weiter nach Vannes, wo wir in der Altstadt für die Nacht in einem gemütlichen Hotel Quartier beziehen.

Pfingstsonntag, 11 Mai 2008

Mit einem leckeren Frühstücksbuffet starten wir in den Tag, setzen unsere Helme auf und fahren nach Carnac mit Besichtigung der Jahrtausendalten Megalithenfelder. Wir fahren weiter an der malerischen Atlantikküste mit Zwischenhalt zum Fotografieren an der Inselfestung Concarneau, am Leuchtturm Phare D'Eckmuehl und einem Abstecher zum Pointe du Raz - dem westlichsten Zipfel Frankreichs (von den Franzosen auch Finis Terre - Ende der Welt genannt). Hier kann mitunter ein stürmischer Wind wehen, der vielen Schiffen schon zum Verhängnis geworden ist, aber wir haben Glück und genießen die Aussicht bei Windstille und strahlendem Sonnenschein. Aber wir wollen uns nicht zu lange aufhalten und fahren weiter nach Locronan (einem mittelalterlich anmutenden alten Wallfahrtsort), dann vorbei an den beeindruckenden Felsen Pointe den Penhier nach Brest, wo eine Besichtigung des Marine-Museums geplant ist. Nach einer kurzen Kaffeepause fahren wir weiter über Morlaix mit einem muonumentalen, 60 m hohem Eisenbahnviadukt, an der Côte du Granit Rose entlang nach Saint Malo. Die Stadt ist von Piraten gegründet worden !! Da gerade Ebbe ist, pfoteln wir auf den Strand, wo bei man guter Sicht einen Blick bis auf die Britischen Kanalinseln erhaschen kann. Danach begeben wir uns in die Altstadt, umgeben von einer imposanten Festungsmauer und verbringen dort die Nacht.

Pfingstmontag 12. Mai 2008

Wir verlassen die Bretagne und fahren weiter in die Normandie, wo natürlich eine Besichtigung des Weltkulturerbes Mont Saint Michel auf dem Programm steht. Unsere Motorräder lassen wir sicher auf dem Parkplatz des Dammes zurück und erpfoteln zu Fuß den "Berg mitten im Meer". Nach der anstrengenden Besichtigung setzen wir uns lieber wieder auf unsere Bikes, lassen uns den Atlantikwind um die Näschen wehen und fahren am Atlantikwall entlang zur Gedenkstätte Utah-Beach. Weiter geht es nach Honfleur, wo wir den Rest des Tages in der kleinen Hafenstadt verbringen und auf einer der Jachten unser Nachtlager aufschlagen.

Dienstag, 13 Mai 2008

Langsam müssen wir leider wieder an die Heimreise denken, aber Zeit für einen Abstecher nach Rouen, der Küstenlandschaft Etretat mit der berühmten Felsnadel im Wasser, nach Dieppe mit seiner Festung haben wir noch. Danach geht es unweigerlich Richtung Heimat und wir besteigen in Amiens wieder den Autoreisezug und lassen die letzten Tage noch einmal ganz entspannt Revue passieren.