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Gedichte
zum Abschied
Wenn
Ihr mich sucht, dann
sucht in Euren Herzen. Wenn
Ihr mich dort findet, dann
lebe ich in Euch weiter 
Die
letzte Strophe deines Liedes war verklungen als
er deinen Namen rief in
uns jedoch wird's nie verstummen es
singt ganz leise seelentief. 
Das
Leben ist nur der Weg, auf dem wir wandeln. Das
Ziel liegt darin, die Erinnerung in den Herzen
derer die
wir liebten weiterleben zu lassen. Das
macht uns unsterblich 
Das
Licht des Lebens ist erloschen, doch
längst wurde in einer herrlichen Welt ein
neues Feuer entfacht. Es
wird strahlen, voll Wärme und Liebe, jetzt
und in alle Ewigkeit 
Wenn
du bei Nacht den Himmel anschaust, wird
es dir sein, als lachten alle Sterne, weil
ich auf einem von ihnen wohne, weil
ich auf einem von ihnen lache, du
allein wirst Sterne haben, die lachen können. Wenn
du dich getröstet hast, wirst
du froh sein, mich gekannt zu haben. Du
wirst immer mein Freund sein, und deine Freunde
werden erstaunt sein, wenn
sie sehen, dass du den Himmel anblickst und
lachst. 
Verläßt
uns ein Freund, verlieren wir vieles. Niemals
jedoch, die gemeinsamen Jahre! 
Ich
bin unsagbar traurig, dass
du gehen mußtest, aber
dankbar, dass es dich gab. 
Und
meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog
durch die stillen Lande, als
flöge sie nach Hause.
Es
weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von
vielen Blättern eines.
Das
eine Blatt, man merkt es kaum,
denn
eines ist ja keines.
Doch
dieses eine Blatt allein
war
Teil von unserem Leben,
drum
wird dies eine Blatt allein
uns
künftig schmerzlich fehlen.
Wir
vermissen dich noch oft,
wir
hatten noch gehofft,
die
Tür ist auf,
du
kommst herein und alles wird wie früher sein.
Die
Zeit mit dir ist zu schnell vergangen,
doch
unsere Trauer hält uns noch lang gefangen,
du
bist von uns gegangen,
aber
aus unserem Herzen nicht.
Was
wir an dir verloren versteht so mancher nicht,
nur
die, die wirklich lieben,
wissen
wovon man spricht.
Du
fehlst uns sooooo sehr

Geh
unter schöne Sonne
Es
ist noch Tag auf der Terrasse.
Da
fühle ich ein neues Freuen :
Wenn
ich jetzt in den Abend fasse,
ich
könnte Gold in jede Gasse
aus
meiner Stille niederstreuen.
Ich
bin jetzt von der Welt so weit
Mit
ihrem späten Glas verbräme
ich
meine ernste Einsamkeit
Mir
ist, als ob mir irgendwer
jetzt
leise meinen Namen nähme,
so
zärtlich, daß ich mit nicht schäme
und
weiß : Ich brauche keinen mehr
von
Rainer Maria Rilke

Du
bist nicht mehr da, wo du warst,
aber
du wirst überall sein, wo wir sind

Loslassen
was wir lieben,
den
Abschied als Anfang für etwas neues begreifen,
nichts
ist schwerer,
nichts
macht uns reifer in unserem Leben

Das
Sichtbare ist vergangen,
es
bleibt nur die Liebe und die Erinnerung.
Wer
dich gekannt, vergißt dich nie

Wer
je so einen Freund besessen,
dessen
Leben ist so reich.
Die
sanften Augen kann man nie vergessen,
ihre
Treue keinem gleicht.
Die
Liebe, Frohsinn, Mut uns geben
in
ihrem viel zu kurzen Leben.
Sie
wachen über uns auf Erden,
und
auch wenn sie wieder Sternlein werden.

Vielleicht
bedeutet Liebe auch lernen
jemanden
gehen zu lassen.,
Wissen,
wann es Abschied nehmen heißt.
Nicht
zulassen, daß unsere Gefühle dem im Wege stehn,
was
am Ende wahrscheinlich besser ist
für
die, die wir lieben.

Wer
im Gedächtnis seiner Lieben lebt,
der
ist nicht tot, der ist nur fern.
Tot
ist nur, wer vergessen wird
(Emanuel
Kant)

Kleine
Engel mögen dich begleiten,
wenn
wir auseinandergehn.
In
der Nähe - in der Ferne,
bis
wir uns einst wiedersehen.

Auch
wenn ich schon gegangen bin,
seh
ich gern zur Erde hin.
Ich
bin ein Stern am Himmelszelt
in
seiner schönen Wunderwelt.
In
einer klaren Schnuppennacht
mit
seiner wundervollen Pracht,
werd
ich als Schnuppe streifen,
über
das Himmelszelt hinschweifen,
ich
falle dann in deinen Schoß -
deine
Liebe war so groß
(Katja
Wessel)
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